
Die Stadt Sterzing
Kleiner geschichtlicher Einblick
Sterzing – lateinisch Vipitenum – hat seinen Ursprung in einer römischen Siedlung. Im Mittelalter entwickelte sich hier eine bayerische Siedlung, erstmals 1180 urkundlich erwähnt. Um 1280 erhielt der Ort von Graf Meinrad II. das Stadtrecht.
Nach einem großen Brand im Jahr 1443 wurde die Neustadt – vom 46 m hohen Zwölferturm bis zum unteren Tor – neu erbaut.
Die Neustadt gilt als eine der schönsten Straßen Tirols: flankiert von Lauben und prächtigen Kaufmannshäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert, entstanden im Glanz der Bergbau-Hochzeit.
Sterzing wurde mit dem begehrten Titel "I Borghi più belli d'Italia" ausgezeichnet – eine der schönsten Kleinstädte Italiens.
Das gotische Rathaus, die mittelalterliche Laubenstraße und die umliegenden Bergpanoramen machen Sterzing zu einem unvergesslichen Reiseziel.
Sterzings Sehenswürdigkeiten:
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Stadtpfarrkirche ″Unsere Liebe Frau im Moos″
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Der Zwölferturm: Das unübersehbare Wahrzeichen der Stadt ist ein 46 Meter hoher Granit-Uhrturm aus dem 15. Jahrhundert.
Er trennt die Altstadt von der Neustadt und bietet zu besonderen Anlässen einen grandiosen Ausblick. -
Die Sterzinger Lauben (Altstadt & Neustadt): Eine wunderschöne Fußgängerzone mit bunten Erkerhäusern, eleganten Fassaden und schattigen Bogengängen, die zum Shoppen und Verweilen einladen.
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Rathaus Sterzing: Ein spätgotischer Prachtbau mit einem sehenswerten Innenhof. Im Inneren befindet sich der prunkvolle gotische Mitratssaal sowie historische römische Funde.
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Multscher Museum & Stadtmuseum: Im ehemaligen Deutschordenshaus untergebracht, zeigt es unter anderem die berühmten spätgotischen Altarflügel des Ulmer Meisters Hans Multscher aus dem Jahr 1456.
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Heilig-Geist-Kirche: Eine gotische Spitalkirche direkt am Stadtplatz, die im Inneren mit beeindruckenden, gut erhaltenen Fresken des Meisters Hans von Bruneck geschmückt ist.
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Rosskopf (Monte Cavallo): Der Sterzinger Hausberg ist direkt vom Stadtzentrum aus per Seilbahn erreichbar. Im Sommer locken Panoramawanderwege und der Panorama Mountain Coaster (Sommerrodelbahn), im Winter die längste beleuchtete und beschneite Rodelbahn Italiens.
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Gilfenklamm (Cascate di Stanghe): Ein spektakuläres Naturdenkmal im nahen Ratschings. Die Klamm ist weltweit die einzige Schlucht, die tief in reinweißen Marmor eingeschnitten ist. Sie lässt sich über sichere Holzstege und Brücken durchwandern.
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Burg Reifenstein (Castel Tasso): Eine der besterhaltenen mittelalterlichen Burganlagen Südtirols im benachbarten Freienfeld. Sie wurde nie zerstört und kann im Rahmen von Führungen (inklusive Wehrgang, Badstube und Folterkammer) besichtigt werden.
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Schloss Wolfsthurn: Das einzige reine Barockschloss Südtirols liegt in Mareit. Es thront prachtvoll über dem Tal und beherbergt heute das Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei.










